Amelie Fischer's Herzblog

Gesundheits Tipps für Ihr Herz

Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Herzkrankheiten vorbeugen

Bärlauch macht dem Herzinfarkt Beine

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Bärlauchblüte

Bärlauchblüte von Helmut-J. Salzer/pixelio.de

Der Frühling verdrängt den Winter mit Macht. So viel Sonne im Frühjahr gab’s meiner Meinung nach schon lange nicht mehr wie in diesem Jahr. Und gerade im Frühling gibt es wunderbare Heilkräuter, die nicht nur gesund sind, sondern auch noch wunderbar duften. Wenn man jetzt – Anfang April – durch den Englischen Garten geht, wird man plötzlich von einem intensiven Knoblauchduft überrascht, obwohl doch weit und breit keine italienische Trattoria zu sehen ist. Gut, man muss schon Knoblauch mögen, um diesen Duft als wunderbar zu erleben. Aber ich persönlich liebe Knoblauch über alles.

Aber was da in Wäldern und Lichtungen so stark nach Knoblauch riecht ist natürlich keine Knoblauchpflanze, sondern Bärlauch (Allium ursinum). Und diese Pflanze hat es bärenstark in sich. Nicht nur, dass sie im Mai wunderschöne weiße Blüten hervorbringt, die Blätter dieser Pflanze sind auch noch außerordentlich heilsam. Manche Menschen haben Angst davor, die Blätter des Bärlauchs mit denen des giftigen Maiglöckchens zu verwechseln. Sie sehen sich wirklich sehr ähnlich, jedoch kann man den Bärlauch sehr rasch beim Zerreiben an seinem knoblauchartigen Geruch erkennen. Wer sich jedoch nicht traut, wilden Bärlauch zu sammeln, bekommt ihn inzwischen in jedem gut sortierten Gemüseladen.

Der Bärlauch ist eine uralte Heil- und Nutzpflanze, bereits Karl der Große kannte sie und ließ sie im „8. Jahrhundert in der königlichen Verordnung über die Landgüter („Capitulare de villis“) als anbauwürdige Gartenpflanze“ (naturheilpraxis-kurznhof.de) aufnehmen. In den letzten Jahrhunderten geriet die Pflanze jedoch mehr und mehr in Vergessenheit. Erst in den letzten Jahren erinnert man sich wieder an sie und inzwischen ist sie sogar in den besten Restaurants „hoffähig“ geworden mit Bärlauchsüppchen, Bärlauchpesto oder Ravioli mit Bärlauchfüllung etc.

Wie aber kann Bärlauch sogar vor Herzinfarkt oder Herzrhythmusstörungen schützen?

Einige Stoffe im Bärlauch bewirken, dass er den Cholesterinspiegel senkt, er unterstützt und fördert die Darmflora sowie die Gallentätigkeit, er senkt den Blutdruck und wirkt vorbeugend gegen Arteriosklerose. Er besitzt eine gefäßerweiternde Eigenschaft – ähnlich dem Knoblauch – ist blutreinigend und wirkt antiseptisch und antibiotisch.

Man hat in den Blättern des Bärlauchs die höchste Konzentration an Schwefelverbindungen nachgewiesen. „Schwefelhaltigen Substanzen wie Glutathion, Cystein und Cystein-S-oxide werden durch das Abschneiden der Blätter aktiviert und diese entwickeln unter dem Einfluss von bestimmten Enzymen wie den Sulfensäuren eine antibakterielle und antimykotische Wirkung.“ (www.forum-naturheilkunde.de)

Speziell für das Herz wirkt sich aber der Wirkstoff Adenosin äußerst positiv aus. Die Konzentration von Adenosin ist sogar im Bärlauch ca. 20x höher als in seiner Bruderpflanze, dem Knoblauch und wirkt dadurch wie bereits erwähnt blutgefäßerweiternd. Ablagerungen in den Gefäßen werden abgebaut. Dadurch wird die Herztätigkeit verbessert und Herzrhythmusstörungen lassen nach.

Zusätzlich fördert er die Durchblutung, weil er die Fließeigenschaften des Blutes verbessert. Das enthaltene Lauchöl wirkt entgiftend für Galle und Leber. Weitr enthält er Eisen, Magnesium, Mangan, Vitamin C sowie das antibiotisch wirkende Allicin.

Bei der Suche nach Bärlauch habe ich persönlich auch festgestellt, dass er so gut wie nie von Parasiten befallen ist. Die Blätter sind immer glänzend und unberührt.

Bärlauch ist also wirklich ein Rundum-Gesundpaket. Eine vierwöchige Kur kann Ihren Körper und Ihr Herz wieder auf Erfolgskurs trimmen. Nehmen Sie jeden Tag eine Handvoll frischer Kräuter, zerhackt und auch in verschiedenen Variationen zu sich. Das Positive am Bärlauch ist zudem, dass man nicht wie beim großen Bruder so eine starke Ausdünstung hat.

Wie verwendet man den Bärlauch?

Bärlauchblätter von Heinz Ober/pixelio.de

Ich habe mir jetzt öfters ein Bärlauchpesto selbst zubereitet, indem ich einen Bund frischen Bärlauchs nehme, fein zerschnitten, dazu ca. 50 g Pinienkerne, geriebenen Parmesan nach Geschmack, Salz, Pfeffer und wunderbar duftendes natives Olivenöl dazu gieße. Dies entweder zu Pasta oder kurz zu gebratenen Scampi gegeben – das ist wirklich eine Götterspeise.

Trocknen sollte man den Bärlauch nicht, ebensowenig ihn als Tee zubereiten. Am besten ist er frisch, entweder in den Salat geschnitten, als Pesto oder als Tinktur, wenn Sie länger was davon haben wollen. Eine Tinktur können sie folgendermaßen herstellen:

Man übergießt eine Handvoll gewaschenen und geschnittenen Bärlauch mit so viel Doppelkorn, dass er vollständig davon bedeckt ist. So lässt man ihn 2-3 Wochen ziehen und gießt ihn anschließend in eine dunkle Glasflasche. Nun nimmt man täglich ca. 1 Teelöffel davon.

Diese bärenstarke Pflanze hat es wirklich in sich und man sollte sich auf seine Heilwirkung wieder viel stärker besinnen: Ein Kraftpaket ohne Nebenwirkungen.

Ein Kommentar

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    Dr.med. S.Brdar
    80101 Livno
    Bosnia- Herzegowina
    www/Xing/dr.Brdar,www/Sippo2002/Achillea

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