Amelie Fischer's Herzblog

Gesundheits Tipps für Ihr Herz

Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Herzkrankheiten vorbeugen

Bewegung vermindert das Risiko für Herzinfarkt

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Sportliche Betätigung, zu denen Amelie Fischer in ihrem Herzbuch immer wieder ermahnt, ist unerlässlich, um sein Herz vor Herzinfarkt zu schützen. Mehrere Langzeitstudien in unterschiedlichen Ländern haben dies wieder deutlich bewiesen.

Zum einen kann regelmäßige Bewegung dazu verhelfen, Ihr Körpergewicht unten zu halten oder zu reduzieren, zum anderen wirkt sie auch regulierend auf den Blutdruck und hemmt Entzündungsstoffe im Blutkreislauf. Interessant zu wissen ist, dass sich bei einer Entzündung im Körper auch der Blutdruck erhöht.

Zwei Studien – schön getrennt nach Frauen und Männern -:):

In einer Studie, die in der Fachzeitschrift „Circulations“ veröffentlich wurde, zeigte man an den Bewegungsgewohnheiten von mehr als 27.000 Frauen über 45 Jahren, dass körperliche Betätigung das Krankheitsrisiko um mehr als 60 % verringerte. Die Studie lief über 10 Jahre, wobei zu Beginn der Studie keine der Frauen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen litt. Man kam zu dem Schluss, dass ein täglicher flotter Spaziergang von wenigstens 20 Minuten dem Herzen sehr zugute kommt.

Eine Langzeitstudie an 5.249 Männern zwischen 40 und 59 Jahren, die von dänischen Wissenschaftlern durchgeführt wurde, zeigte, dass unsportliche Männer ein weitaus höheres Risiko haben, einen Herzinfarkt zu erleiden oder an anderen Herzproblemen zu erkranken. Die Studie wurde durchgeführt vom National Research Center for the Working Environment in Kopenhagen.

Die Männer, die an der Studie teilnahmen, waren Angestellte an 14 verschiedenen Firmen. Man wollte untersuchen, ob Männer, die körperlich nicht fit waren, ein erhöhtes Herzrisiko hatten, wenn sie Überstunden machten. Es zeigte sich, dass diejenigen, die über 45 Stunden in der Woche arbeiteten und keinen Sport betrieben, ein doppelt so hohes Risiko hatten, an einer Herzkrankheit zu sterben, als unsportliche, die nur 40 Stunden arbeiteten. Viele Stunden hintereinander ohne Unterbrechung zu arbeiten belastet die Herzfrequenz und steigert den Blutdruck. Regelmäßige körperliche Bewegung kann da Abhilfe schaffen. Übrigens: Sportliche Männer mittleren Alters, die auch 45 Stunden arbeiteten, hatten kein erhöhtes Risiko.

Dem von manchen Menschen so gern zitierten Sprichwort „Sport ist Mord“ sollte man also nicht unbedingt Folge leisten.

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