Amelie Fischer's Herzblog

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Ist BIO wirklich bio?

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Wer auf eine gesunde Ernährung achtet, greift immer öfter zu Bio-Produkten. Aber ist BIO gleich bio und ist bio wirklich so viel gesünder als normale „Kost“? Vielfach hören, wir, dass nicht immer, wo BIO drauf steht, auch BIO drin ist. Viele Menschen fühlen sich verunsichert und kaufen dann doch die herkömmliche und meist auch billigere Ware. Wir wollen den Begriff BIO mal näher untersuchen und versuchen, herauszufinden, welchem BIO-Siegel wir trauen können und wo wir lieber die Finger davon lassen sollten.

Die staatliche Bioplakette dürfen nur Lebensmittel erhalten und mit „bio“ oder „öko“ werben, wenn mindestens 95 Prozent der Zutaten aus ökologischer Erzeugung stammen. Es muss unzweifelhaft gekennzeichnet sein, welche Anteile „bio“ sind. Normalerweise steht das als Fußnote bei der Zutatenliste.

Der Hauptgedanke hinter BIO ist der „ökologische Landbau“, d.h. mit Ackerbau und Viehzucht nicht die Natur auszubeuten, sondern mit ihr in Einklang zu arbeiten und zu leben. Damit bekommen wir dann auch viel Vitamine und wichtige Zusatzstoffe in die Nahrungsmittel, die durch die herkömmliche industrielle Bewirtschaftung nicht mehr gewährleitet werden.

Lt. „dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz“ streben die ökologischen Landbaumethoden an:

  • Einen möglichst geschlossenen betrieblichen Nährstoffkreislauf zu gewährleisten (Futter- und Nährstoffgrundlage soll der eigene Betrieb sein),
  • die Bodenfruchtbarkeit zu erhalten und mehren und
  • Tiere besonders artgerecht zu halten.

Folgende Maßnahmen stehen dabei im Vordergrund:

  • kein Pflanzenschutz mit chemisch-synthetischen Mitteln, Anbau wenig anfälliger Sorten in geeigneten Fruchtfolgen, Einsatz von Nützlingen, mechanische Unkraut-Bekämpfungsmaßnahmen wie Hacken,
  • keine Verwendung leicht löslicher mineralischer Düngemittel,
  • Ausbringen von organisch gebundenem Stickstoff vorwiegend in Form von Mist oder Mistkompost, Gründüngung durch Stickstoff sammelnde Pflanzen (Leguminosen) und Einsatz langsam wirkender natürlicher Düngestoffe,
  • Pflege der Bodenfruchtbarkeit durch ausgeprägte Humuswirtschaft,
  • abwechslungsreiche, weite Fruchtfolgen mit vielen Fruchtfolgegliedern und Zwischenfrüchten,
  • keine Verwendung von chemisch-synthetischen Wachstumsregulatoren oder von Hormonen,
  • begrenzter, streng an die Fläche gebundener Viehbesatz,
  • Fütterung der Tiere möglichst mit selbsterzeugtem Futter, wenig Zukauf von Futtermitteln;
  • weitgehender Verzicht auf Antibiotika.

Mehr Informationen erhalten Sie darüber auf : http://www.bio-siegel.de
Wie die genaue EU-Ökoverordnung lautet kann sich hier informieren: http://www.allesoeko.net/verordnung

Bio-Siegel der EUDas neue EU-Logo für ökologische Landwirtschaft wird ab dem 1. Juli 2010 eingeführt und gilt für alle europäischen Mitgliedsstaaten. Es ist ansprechend und es ist vertrauenswürdig. Wenn Sie also Produkte mit dem neuen Logo sehen, können Sie diese quasi risikofrei kaufen.

Zusätzlich zum verpflichtenden neuen EU-Gemeinschaftslogo können deutsche Hersteller ihre Biowaren auch weiterhin mit dem nationalen Bio-Siegel und den Zeichen der privaten Verbände kennzeichnen. Das Bio-Siegel ist unter deutschen Verbrauchern das bekannteste Ökozeichen. Dies ergab eine Umfrage, die das Nürnberger Marktforschungsunternehmen Konzept & Analyse vor rund einem Jahr unter rund 1.000 Bundesbürgern durchgeführt hat. Danach kennen 87 Prozent der Deutschen das sechseckige Siegel.“ (Quelle: www.oekolandbau.de)

Es gibt verschiedene Gütesiegel. Wenn im Namen „BIO“ enthalten ist, ist zumindest irgendwo Bio drin. Auf der sicheren Seite sind Sie aber, wenn Sie die grüne Wabe noch zusätzlich sehen, denn das ist das staatliche Bio-Siegel. Bio-Siegel Deutschland

Auch das Demeter-Siegel bürgt zuverlässig für Bio mit hoher Qualität.

Ähnlich lautende Bezeichnungen, die den Eindruck von biologischen Lebensmitteln vermitteln, müssen nicht unbedingt die strengen Richtlinien befolgen. Solche Bezeichnungen können sein „naturnah“, „alternativ“ oder „aus kontrolliertem Anbau“.

Alle Biosiegel finden Sie hier: http://www.allesoeko.net/kennzeichnung

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