Amelie Fischer's Herzblog

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Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Herzkrankheiten vorbeugen

Die Magie der Kräuter – diesmal im Blickpunkt das Herzgespannkraut

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Herzgespannkraut gegen nervöse Herzbeschwerden und Bluthochdruck

Herzgespannkraut / © 2015 Beatrice Fischer-Stracke

Bei leichter Herzschwäche, nervösen Herzbeschwerden und Bluthochdruck ist Tee aus Echtem Herzgespann sehr hilfreich.

Lebenslang müsste man sich mit Kräutern befassen, nur um einen Teil von hunderttausenden dieser Pflanzen zu studieren und wäre doch lange nicht am Ende. Viele dieser Pflanzen sind bis heute noch nicht so weit erforscht, um die medizinische oder therapeutische Wirksamkeit ausreichend zu definieren.

Kräuter sind die Apotheke der Natur

Das überlieferte Volkswissen, auch vielfach aus Klöstern, hat jedoch schon sehr viel dazu beigetragen, Krankheitsprobleme zu lösen und so den Menschen großen Nutzen gebracht. Die Erkenntnisse und Empfehlungen von Hildegard von Bingen oder Paracelsus sind weit verbreitet und haben viel Gutes bewirkt.

Auch der griechische Gelehrte Aristoteles hat sich ausgiebig mit Pflanzen befasst und seinerzeit ein Buch über Kräuter geschrieben, das Rezepte, Verordnungen und Zusammensetzungen enthielt. Er konnte demnach feststellen, dass Pflanzen von ihrer Natur her giftig oder betäubend wirkten. Viele solcher Pflanzen wurden von Politikern verwendet, um ihre Mitmenschen unter Druck oder außer Gefecht zu setzen. Aristoteles wusste das und hat deshalb sein Wissen nur ganz wenigen, sehr vertrauenswürdigen Menschen in seinem Umkreis weitergegeben.

Kräuter haben etwas Magisches und ziehen seit Jahrtausenden die Menschen in ihren Bann.

Er entdeckte, dass Kräuter in vielerlei Hinsicht wirkten und unterschied dabei in anregende, beruhigende, aromatische, abführende, verjüngende u.a. Pflanzen. Ebenso suchten auch Demokrit, Paracelsus und viele andere nach Rezepturen, um Liebesgetränke und Pulver herzustellen.

Mannigfache Erkenntnisse verdanken wir auch den Indianern und Eingeborenen aus allen Erdteilen. Nicht zu vergessen die Kräuterfrauen, die ebenfalls viel zum heutigen Wissen dazu beigetragen haben.

Der englische Dichter Percy Shelley war in Italien auf der Suche nach Kräutermischungen, die ihm zu ewiger Jugend verhelfen sollten.

Für die sogenannten Hexen im Mittelalter war die Zauberkraft der Kräuter phänomenal und sie wendeten sie deshalb für alle möglichen Anliegen an. Überhaupt waren die Menschen im Mittelalter davon überzeugt, dass den Kräutern ein Zauber und eine besondere Magie anhaften. Sehr viel davon wird bis heute noch gepflegt und angewendet.

Unsere Bäuerinnen räuchern jährlich ihre Ställe mit diversen Kräutern aus, damit das Vieh nicht krank wird. Ebenso wird das Wohnhaus durchgeräuchert, um die ganze Familie vor Krankheit zu bewahren. Diesbezüglich hat sich also einiges von unseren Ahnen erhalten.

Kräuter sind so vielfältig und vielseitig in unserem Alltag anzuwenden und dabei sehr hilfreich. Kommen wir aber nun zum eigentlichen Thema des Artikels, dem Leonurus cardiaca L.

Herzgespannkraut unterstützt den Herzmuskel und hilft bei Herzbeschwerden.

Echtes Herzgespann ist auch noch unter der Bezeichnung Leonurus-cardiaca-Kraut, Wolfstrapp, Bärenschweif oder Löwenschwanz bekannt. Die Pflanze kann bis zu gut einem Meter hoch werden. Sie hat tief eingeschnittene Blätter, hier rührt der Name Löwenschwanz her, und ihre kleinen sehr hübschen rosa Blüten sitzen in Scheinquirlen an den obersten Blattachseln.

Das Herzgespannkraut gehört zur Familie der Lippenblütler und ist eine beliebte Bienenweide. Es wächst an Wegrändern, auf trockenen Weiden, ländlichen Straßen und Schutt.

Was aber macht es so wertvoll bei Herzbeschwerden?

Englische Forscher haben vor Jahren festgestellt, dass für unser Herz Calciumchlorid ein ganz wichtiger Nährstoff ist. Im Herzgespannkraut befindet sich Calciumchlorid, deshalb kann dieser Tee helfen, Herzversagen zu vermeiden.

Dieses Kraut ist befähigt das grüne Chlorid aus dem Boden zu holen und es in eine nichttoxische, organische Form – in Calciumchlorid – zu wandeln. Durch seine wasserlösliche Verbindung wird es leicht im Magen aufgenommen und sucht sich über das Blut den Weg zum Herzmuskel. Dort ersetzt es fehlende Energie. Bei den Anstrengungen, die das Herz ununterbrochen leistet, verbraucht es enorme Mengen an Calciumchlorid.

Wenn Sie an Herzbeschwerden leiden, dann trinken Sie den Tee vom Herzgespannkraut. Er beruhigt, bewirkt eine regelmäßigere Schlagfolge und ist auch noch dem Magen dienlich.

Während der Wechseljahre ist dieser Tee ebenfalls zu empfehlen.

Herzgespannkraut-Tee beseitigt zudem nervöse Magen – und Herzbeschwerden und wirkt einer Verschleimung entgegen.

Nehmen Sie 1 -2 Gramm pro 250 ml Wasser und trinken dreimal davon oder vor dem Schlafengehen.

Ebenso zählt Weißdorn zu den Favoriten für das Herz.

Kräuter haben bei den alten Mystikern eine beachtete Rolle gespielt. Machen wir es ihnen nach, um dadurch bessere Lebensbedingungen zu erreichen.

Noch ein paar Worte von Albert Bichler:

„ES GIBT EINEN WUNSCH  von mir,
den sollst du dir aufheben für die Zeit, in der du
ihn benötigst: Wenn es hart wird und du den Weg
nicht mehr siehst vor lauter Steinen, dann soll
Zuversicht in dein Herz kommen und Stärke in dir
sein, um auch das Schwere gut und glücklich
zu bestehen.“

Weiterhin einen schönen Monat August und bleiben Sie gesund,

herzlichst

Mein Herzbuch19_html_e88f022

 

 

Ihre Amelie Fischer

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