Amelie Fischer's Herzblog

Gesundheits Tipps für Ihr Herz

Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Herzkrankheiten vorbeugen

Die Heilkräfte der Tomate nutzen als Schutz gegen Herzattacken

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Tomaten by Rita Thielen/www.pixelio.deLt. unserer letzten Umfragen wünschen sich viele Leser , mehr über Ernährung zu erfahren. Heute geht es um die vielgeliebte Tomate.

Gemüse und Obst sind nicht nur eine hervorragende Vorbeugung gegen allerlei Krankheiten, auch nach einem Herzinfarkt hat sich eine gesunde Ernährung zum Vorteil der Patienten herausgestellt.

Wer es schafft fetthaltige Fleischarten und ebensolche Milchprodukte zu reduzieren, lebt eindeutig gesünder und schützt damit Herz und Arterien. Die in Früchten und Gemüsen enthaltenen Antioxidationsstoffe sind nach Ansicht vieler Forscher die Grundlage, Arterien von Gerinnseln frei zu halten und zu reinigen.

Unter den Gemüsearten soll die Tomate laut einer neueren Studie die meisten arzneilichen Inhaltsstoffe aufweisen. Die größte Heilsubstanz der Tomate ist schon lange bekannt und wird seit Jahren in der Krebsforschung diskutiert, es handelt sich um die Lycopene.

Lycopene sind Pigmente, die der Tomate die rote Farbe verleihen und doppelt soviel Singulett-Sauerstoff löschen wie z.B. Beta-Karotin. Bei Singulett-Sauerstoff spricht man von einem toxischen Sauerstoffmolekül, das bei schlechter Immunlage in unseren Zellen Krebs auslösen kann. Lycopene kommen nicht nur in allen Tomatenerzeugnissen vor (auch in gekochten), es gibt sie u.a. in Wassermelonen und in kleiner Menge in Aprikosen und sonstigen roten Früchten und Gemüsen.

Tomaten stärken das Immunsystem, denn sie enthalten viel Vitamin C und ebenso das Spurenelement Chrom und können daher dazu beitragen, Herzkrankheiten zu verhindern. Der hohe Kaliumgehalt der Tomate ist ein weiteres Plus und nach Durchfällen sollte man oft zu dieser Frucht greifen, denn sie reguliert den gestörten Wasserhaushalt im Körper.

Eine reife Tomate beinhaltet auch viel Biotin, das für Haut, Haare und Nägel ein Elixier ist und nicht nur das: Biotin stärkt die Nerven und ist ebenso für die Funktionen des Gehirns sehr wichtig.

Weiterhin besitzen reife Tomaten Vitamin B 3 (Niacin) was für einen guten Schlaf sorgt und nervöse Menschen beruhigt. Wenn Sie an Schlafstörungen leiden, probieren Sie es doch mit einem Glas Tomatensaft vor dem Zubettgehen.

Die Folsäure in der Tomate kann ebenfalls verhindern, dass Ihr Homocysteinspiegel zu hoch ansteigt, der ja bekanntlich Auslöser für einen Herzinfarkt sein kann. Folsäure hat auch eine gute Wirkung auf die Blutbildung und Zellwachstum, was die Lebensfreude fördert.

Folsäure bewahrt den Körper davor, dass sich Viren breit machen und Entzündungen auslösen. Es ist äußerst wichtig, dass im Blut genügend dieser Substanz vorhanden ist. Bei Frauen wurde schon vor Jahren festgestellt, dass diejenigen mit einem Mangel an diesem Stoff eher Zellveränderungen entwickelten, die zu einem Gebärmutterhalskrebs führten.

Fangen Sie deshalb mit einer gesunden Ernährung nicht erst morgen an, tun Sie es heute, es ist zu Ihrem Nutzen! Ist eine Krankheit erst entstanden wird es viel schwieriger sie wieder los zu werden, selbst wenn man viel Vitamine zu sich nimmt. 400 Mikrogramm Folsäure sollte man täglich zu sich nehmen.

Reichlicher Tomatengenuss erwies sich bei vielen und jahrelangen Untersuchungen als beste Vorbeugung gegen viele Krebskrankheiten, besonders bei Bauchspeicheldrüsen- und Lungenkrebs und neuerdings bei Prostataerkrankungen.

Der Lycopengehalt und alle anderen Inhaltsstoffe sind in hohem Maße gesundheitsförderlich. Verzehren Sie die Tomaten mit ein paar Tropfen guten Olivenöls, dann werden die Wirkstoffe besser aufgenommen.

Menschen, die eine Allergie gegen Tomaten haben, dürfen diese natürlich nicht essen, es könnten sich ihre Arthritissymptome verschlechtern, das trifft allerdings nur bei ganz wenigen Patienten zu.

Bauen Sie die Tomate in Ihren täglichen Speiseplan ein, gerade jetzt, wo wir sie aus dem eigenen Garten oder aus der regionalen Umgebung auf den Tisch bringen können. Tomatengenuss kann Ihre Haut verjüngen, den Blutzuckerspiegel anheben und beim Aufbau des Bindegewebes helfen.

Eine schöne Spätsommerzeit wünscht Ihnen Ihre

Amelie Fischer

3 Kommentare

  1. Liebe Amelie Fischer,

    eins sehr schöner, ausführlicher Artikel über dieses Gemüse – na ja, genau genommen sind es ja Früchte, denn botanisch gesehen gehören Tomaten zu den Beeren. Aber das kann uns ja egal sein, lecker sind sie und gesund. Das ist doch die Hauptsache.

    Und gerade jetzt, wie Sie schon schreiben, gibt es ja reichlich davon. Und sie sind auch so vielseitig, dass man täglich etwas Anderes daraus zubereiten kann.

    Wer keine Tomaten mag oder sie nicht essen darf – siehe oben im Artikel – dem kann aber trotzdem geholfen werden: Lycopene ist auch reichlich enthalten in Hagebutten, roten Grapefruits, Wassermelonen und Guaven.

    Wie schon Hippokrates (angeblich) sagte: Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein.

    Liebe Grüße
    Jutta

  2. Sehr geehrte Frau Schumacher,

    es freut mich, dass Ihnen mein Artikel über die Tomate gefallen hat und Sie mir
    das auch mitteilen. Denn gelegentliche Rückmeldungen von Lesern geben mir
    dann das Gefühl auch etwas zu tun, womit man anderen Menschen dienen und
    helfen kann.
    Ein sonniges Wochenende und weiterhin alles Gute auch für Sie, wünscht Ihnen
    Amelie Fischer

  3. Hallo Frau Fischer,
    ein sehr interessanter Artikel über eine Frucht du oft zu Unrecht als „Gut verpacktes Wasser“ bezeichnet wird.
    Sicherlich sind viele Tomaten aus den Zuchtbetriebn nicht von hoher Wertigkeit, aber viele Neuzüchtungen, die so mancher im Garten oder auch im Topf geplanz hat, sind ein sehr gutes Nahrungsmittel.
    Herzlichst,

    Bernhard Diekwessels

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