Amelie Fischer's Herzblog

Gesundheits Tipps für Ihr Herz

Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Herzkrankheiten vorbeugen

Kalium – unentbehrlich als Vorbeugung vor Herzinfarkt

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Meine letzte Erfahrung bezüglich meiner Herzgesundheit möchte ich Ihnen nicht vorenthalten:

Obwohl ich stets darauf achte es meinem Herzen gut gehen zu lassen, hatte ich es in den letzten Wochen mit Herzschmerzen und Herzrhytmusstörungen zu tun, was mich etwas aus der Ruhe brachte. Ich konnte mir keinen Reim daraus bilden und ging kurzerhand mal wieder zu meiner Therapeutin, um mein Blut untersuchen zu lassen.

Nun stellte sich heraus, dass ich massiv an einem Kaliummangel litt, ebenso war Kalzium, Magnesium, Eisen und Kupfer sehr an der Grenze. Der auffallendste negative Wert war jedoch Kalium.

Vermutlich liegt es daran, dass man im Sommer wesentlich mehr schwitzt und wenn nicht ständig der Körper durch Nahrung oder Nahrungs-ergänzung unterstützt wird, kommt es zu solchen gravierenden Mängel.

Kalium wirkt in den Zellen, gemeinsam mit Natrium (außerhalb der Zellen) reguliert es den Wasserhaushalt. Hat man zu wenig Kalium kann es trotz ausreichender Zufuhr von Magnesium zu Muskelkrämpfen, Erschöpfungszuständen , Antriebslosigkeit, Ödemen, zu einer Hypoglykämie (Blutunterzuckerung) oder Herzrhythmusstörungen kommen. Das Gehirn bekommt zu wenig Sauerstoff, Bluthochdruck und Allergien können begünstigt werden.

Die Zufuhr von Kalium ist sehr wichtig während einer Fastenzeit, nach sportlichen Aktivitäten, bei Schweißverlusten oder Durchfall. Die Niere ist nicht in der Lage einen Kaliumverlust durch Abbremsung der Ausscheidung abzufedern.

Sie können den Kaliumverlust ausgleichen mit Präparaten aus der Apotheke oder auch mit Schüßler Salzen Nr. 4, 5, und 6. Ein Überschuss an Kalium wird in der Regel problemlos über die Nieren ausgeschieden, allerdings bei sehr stark eingeschränkter Nierenfunktion ist ärztliche Überwachung notwendig.

Sie finden Kalium in Blattgemüse, Minze, Tomaten, Bananen, Kartoffeln, Zitrusfrüchte, getrockneten Karotten, Aprikosen, Steinpilzen, Weizenkleie, Rosinen, verschiedenen Nüssen und mehr.

Als optimale Tagesmengen werden zwischen 2 und 4 g Kalium angegeben.

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  4. Danke für den interessanten Beitrag, Frau Fischer! Kalium scheint eines der wichtigsten Stoffe des menschlichen Körpers zu sein, zumindest in diesem Zusammenhang. Neben Ihrer Erklärung finde ich es auch toll, dass Sie Beispiele für Lebensmitteln genannt haben. Ich denke, dass sich daraus auch eigene Rezepturen entwickeln lassen, um beispielsweise den Fokus bei der Nahrungsaufnahme auf Kalium zu setzen – wobei alles natülich in Maßen zugeführt werden sollte.

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