Amelie Fischer's Herzblog

Gesundheits Tipps für Ihr Herz

Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Herzkrankheiten vorbeugen

Zu viel Sitzen verkürzt das Leben

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Jährlich sterben allein in der Bundesrepublik Deutschland ca. 300.000 Menschen an Herzinfarkt. Merkwürdigerweise betrifft diese Art der Lebensbedrohung eigentlich nur die westliche Hemisphäre, d.h. die Industrienationen. Weniger betroffen davon sind die Mittelmeerländer. Jetzt können Sie sich schon denken, an was das liegt. Natürlich in erster Linie an unserer Ernährung, aber auch an der fehlenden Bewegung.

Wir sitzen viel zu oft und bewegen uns zu selten. Der Körper des Menschen ist aber darauf ausgerichtet, sich zu bewegen. Schuld sind oft das Fernsehen, der PC  und das Auto. Wir sollten uns aber dazu zwingen, unseren inneren Schweinehund überwinden und uns bewegen.

Wenn Ihr Herz noch relativ gesund ist, können Sie es zu besseren Leistungen langsam trainieren, wenn Sie schon recht angeschlagen sind, dann vorsichtig mit Spaziergängen beginnen. Machen Sie zunächst nur soviel, dass es Ihnen nicht den Atem nimmt. Auch ein Ergometer wäre hier sinnvoll.

In einer Studie hat man festgestellt, dass jede täglich vor dem TV-Gerät verbrachte Stunde das Risiko für tödliche Herz-Kreislauf-Leiden wie Infarkt oder Schlaganfall deutlich erhöht. Die Studie wurde im australischen Victoria mit 8.800 Männern und Frauen über einen Zeitraum von 6 ½ Jahren geführt. Man stellte dabei fest, dass jede täglich vor dem Fernsehgerät verbrachte Stunde die allgemeine Sterblichkeit der Teilnehmer um 11 Prozent gesteigert hat.

Der leitende Wissenschaftler David Dunstan sagt dazu: „Auch für normalgewichtige Menschen hat längeres Sitzen einen ungünstigen Einfluss auf den Blutzucker und die Blutfettwerte. Viele Menschen bewegen sich täglich nur noch von einem Stuhl auf einen anderen – vom Autositz auf den Bürostuhl und dann in den Fernsehsessel.“

Damit Ihnen das nicht passiert, machen Sie sich ein Programm und wenn es nur 10 Minuten am Tag sind, aber tun Sie was für Ihren Körper, denn auch ein herzkranker Mensch kann sehr alt werden, wenn er sich nach den Bedürfnissen seines Herzens und nicht nach seiner Bequemlichkeit richtet.

Also – nicht jammern – raus aus dem Stuhl an die frische Luft oder an den Ergometer oder wenn es nicht zu kalt ist, auf das Fahrrad oder in ein Fitnesscenter unter Betreuung, aber nicht sitzen bleiben. Wie heißt es so schon und gilt immer noch: „Wer rastet, der rostet“.

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