Amelie Fischer's Herzblog

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Vitamine brauchen Nährstoff-Partner, um sich voll zu entfalten

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Hören Sie gern eine Geige alleine oder doch lieber die eine  im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten? Ich nehme an, Sie wählen das Zweite, denn durch das Zusammenspiel mit anderen Klangkörpern entsteht wunderbare Musik.

So ähnlich verhält es sich mit den Vitaminen. Ein Vitamin allein kann oft recht wenig ausmachen, aber zusammen mit anderen Nährstoffen wirkt es absolut gesundheitsfördernd. Auf der anderen Seite kann ein Mangel an einem einzigen Vitamin dem Körper sehr bedrohlich werden.

Viele sehen, wenn sie das Wort Vitamine hören, gleich viele bunte Tabletten vor sich, und diese Vorstellung kann oft sehr irreführend sein, denn Vitamine sind keine Medikamente und können auch nicht unsere Nahrung ersetzen. Der springende Punkt hierbei allerdings ist, dass wir mit unserer heutigen Nahrung in der Regel zu wenig Vitamine bekommen, um wirklich gesund zu bleiben oder gar zu werden. Deshalb müssen wir zusätzliche Vitamine, sogenannte Nahrungsergänzungsmittel, aufnehmen.

Aber warum müssen oder sollten wir Vitamine zu uns nehmen? Ein wichtiges Argument ist, dass Vitamine bis auf wenige Ausnahmen nicht von unserem Körper hergestellt werden können. Wir benötigen sie aber fürs Wohlbefinden, für unsere Aktivität und Vitalität, für unsere Knochen und Kinder brauchen sie auch für das Wachstum. Wichtig dabei ist – und darauf wurde auch schon in früheren Artikeln hingewiesen (s. über Vitamin E) -, dass Vitamine möglichst aus Tieren oder lebenden Pflanzen gewonnen werden sollten, denn die synthetisch hergestellten Vitamine haben bei Weitem nicht die positive Wirkung als die Vitamine, die aus natürlichen Stoffen gewonnen werden. Sie können u.U. sogar schädlich sein, wie es z.B. bei Vit. E sein kann.

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Vitamine entfalten dann ihre Wirkung vollkommen, wenn andere Nährstoffe dazukommen, dabei kann es sich sowohl um Makronährstoffe als auch um Mikronährstoffe handeln.

Bei Makronährstoffen handelt es sich z. B. um Fette und Proteine, einschließlich der Proteinbausteine sprich Aminosäuren. Wir kennen das auch von Vitamin A, das zu seiner vollen Entfaltung Fette/Öl braucht. Bei Mikronährstoffen handelt es sich um Mineralien und weitere Vitamine,

Bleiben wir beim Beispiel Vitamin A. Es wirkt am besten zusammen mit B-Komplexen, dann mit Vitamin D, Vitamin E, Kalzium, Phosphor und Zink. In der „Vitaminbibel“ von Earl Mindell können wir weiter lesen, dass Vitamin A auch das Vitamin C an der Oxidation hindert. Er schreibt auch, dass Menschen, die Medikamente zur Senkung des Cholesterinspiegels einnehmen, größere Mengen an Vitamin A brauchen, weil es durch die Einnahme dieser Medikamente schneller resorbiert wird.

Um die Gesundheitsförderung durch das Zusammenspiel der Vitamine und ihrer Partner zu erhöhen, empfehlen Ernährungsexperten deshalb, hauptsächlich Vollwertkost zu sich zu nehmen. Denn hier ist die Chance deutlich höher, dass Sie die erforderlichen Nährstoffe erhalten. Doch auch dann kommen wir kaum umhin, Nahrungsergänzungen zu uns zu nehmen, weil unsere Böden schon recht ausgelaugt sind und wir nicht mehr den vollen Nährwert über die Nahrung bekommen, den wir in der Regel bräuchten.

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