Amelie Fischer's Herzblog

Gesundheits Tipps für Ihr Herz

Herzinfarkt, Herzrhythmusstörungen und Herzkrankheiten vorbeugen

Rosmarin – auch ein wunderbares Herzmittel

| 1 Kommentar

Jetzt kann man sie wieder überall kaufen, die wunderbaren Rosmarintöpfe. Ich persönlich liebe Rosmarin über alles. Leider schaffe ich es nie, sie in der Wohnung zu überwintern. Aber es gibt sie ja in jedem Jahr neu zu kaufen.

Rosmarin ist die Heilpflanze 2011 und diese Auszeichnung hat sie weiß Gott verdient. Sie ist ein wirklicher Tausendsassa. Nicht nur, dass ihre grünen Blätter einen wunderbaren Geruch verströmen, ihre Blüten sind dazu wunderschön, sie ist ein hervorragendes Gewürz und dient in allen möglichen Zubereitungsformen als stärkendes, kräftigendes, aufbauendes und erfrischendes Heilmittel.

Auch der große Arzt Paracelsus hat sie sehr geschätzt und viele schlaue Köpfe sagen, dass seine Überlieferungen in Bezug auf Kräuterwissen, Heilkunde und die Aussage über seine Weltvorstellung auch heute noch, nach 500 Jahren, keinesfalls veraltet sind.

Paracelsus geht von einer planetarischen Ordnung aus, in der jedes Kraut einem Stern zugeordnet ist:
„Es ist zu merken, dass jeder Stern auf Erden sein Kraut hat, welches die Art seines Sternes vollbringt und den Schaden abwendet. (…) Denn die Sterne lehren die Krankheiten erkennen, die Kräuter lehren sie heilen. Es sind hier zwei Wege und auf beide soll der Arzt sein Auge gestellt haben. Wenn er die Sterne kennt, dann denke er an den Beginn der Krankheiten. Wenn er die Kräuter erkennt, überlege er, was er gebrauchen soll. (…)“

In diesem Sinne ist der Rosmarin der Sonne zugeordnet. Sie bildet ein Zentralgestirn und die Pflanzen der Sonne, zu denen auch Alant, Engelwurz, die Sonnenblume, Myrrhe, Weihrauch, Lorbeer, Johanniskraut, Ringelblume, Safran u.a. gehören, sind lt. Paracelsus universell einsetzbar.

Der Schweizer Arzt Bartholomäus Carrichter schrieb zum Sonnenplaneten:
„Die Sonne ist ein herzlicher Planet. Also die Kreutter so der Sonn zugefügt sind überreffen alle andere kreutter. Die sonn gib schön langs kaut/die wurtz ist eines gute geruchs. Schöne zarte/gespitzte/zerkerbte bletter. Schöne goldfarbe/zerkerbte blumen/haben ein feystigkeit un ein öl/sind eines lieblichen geruchs/und rässen geschmacks/vergleichen sich den blumen des himelbrandts (=Jupiter).“

Nun schauen wir uns den Rosmarin mal näher an in Bezug auf unser Herz. Rosmarin wirkt äußerst anregend und belebend. Man spricht ihm die Wirkung von Kaffee zu. Deshalb sollte man ihn abends nicht oder nur vorsichtig verwenden. Ich denke mal, als Gewürz in Gerichten verwendet, kann er sicher nicht schaden.

Wer unter Bluthochdruck leidet, sollte Rosmarin ebenfalls vorsichtig dosieren. Generell ist aber zu sagen, dass Rosmarin die Herzkraft stärkt und gleichzeitig die ätherischen Öle antiviral und antibakteriell wirken. Rosmarin wirkt sich äußerst positiv auf Leber und Galle aus.

Durch seine anregende Wirkung wird er vorwiegend bei Erschöpfungszuständen und zu niedrigem Blutdruck angewandt.

Lassen Sie sich auch ruhig mal von Ihrer „besseren Hälfte“ massieren mit einem Massageöl aus Arnika und Rosmarin. Die Firma Weleda hat in dieser Hinsicht viele schöne Angebote. Auch als Duftöl wird er häufig verwendet. Kaufen Sie aber immer nur Duftöle, die aus rein pflanzlichen und biologisch einwandfreien Stoffen hergestellt sind.

Da er, wie schon beschrieben, sehr anregend wirkt, sollten Sie abends auf ein Rosmarin-Bad verzichten, es könnte sein, dass Sie dann aus dem „Schäfchen zählen“ gar nicht mehr herauskommen. Hierfür ist dann ein Lavendelbad besser.

Rosmarin aktiviert Ihren ganzen Körper, er hilft bei einem müden Herz, bringt Ihren Blutdruck in Schwung. Wer zu kalten Händen oder Füßen neigt, sollte Rosmarin anwenden. Als Tee getrunken, regt er Galle und Leber zu besserer Tätigkeit an. Auch Herzsalben, in denen Rosmarin steckt, regen ein müdes oder schwaches Herz an. Es soll älteren Menschen zu starkes Herzklopfen nehmen, er wirkt eben bei einem nervösen Herz beruhigend.

(Die wörtlichen Zitate stammen aus dem Buch „Die Kräuterkunde des Paracelsus“ von Olaf Rippe und Margret Madejsky.)

Ein Kommentar

  1. Pingback: Im Herbst auf sein Herz achten | Amelie Fischer's Herzblog

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.


This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg