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Lidl warnt erneut vor zwei Käsesorten

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Nach mehreren Todesfällen wegen verseuchtem österreichischem Käse hat die Handelskette Lidl erneut vor einem bestimmten Harzer Käse gewarnt. Kunden und Konsumenten sollten den Rückruf der Lidl-Sorten „Reinhardshof, Harzer Käse“ und „Reinhardshof, Bauernhandkäse mit Edelschimmel“ des österreichischen Herstellers Prolactal GmbH „unbedingt beachten“, teilte das Unternehmen mit. Gewarnt wurden Verbraucher vor allem in Baden-Württemberg, Schleswig- Holstein, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern.

Käse auf keinen Fall essen

Prolactal hatte im Januar eine Rückrufaktion gestartet, da zwei Käsesorten mit Listerien verseucht waren. Die Bakterien können gefährliche Infektionskrankheiten auslösen. Lidl hatte bereits am 23. Januar vor dem Verzehr der zwei Käsesorten aus ihrem Sortiment gewarnt und die Produkte auch nicht mehr verkauft. Die Haltbarkeitsdaten der betreffenden Produkte liefen am Dienstag ab. Verbraucher, die die Produkte noch vorrätig hätten, sollten sie keinesfalls essen, warnte Lidl.

Herkunft der Listerien war lange unklar

An den Listeria-Bakterien waren im vergangenen Jahr zwei Deutsche und vier Österreicher gestorben, weitere zwölf Menschen erkrankten, bestätigte das Robert Koch-Institut (RKI) in Berlin. Ein Zusammenhang zwischen den Todesfällen und dem Käse konnte erst jetzt hergestellt werden: „Ein Mitarbeiter der Österreichischen Agentur für Gesundheits- und Ernährungssicherheit (AGES) hat akribisch die Einkaufszettel der Erkrankten untersucht“, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in Wien der Deutschen Presse- Agentur dpa.

Lange Suche nach dem Auslöser

Weil die Zahl der Listerien-Erkrankungen im vergangenen Jahr auffällig gestiegen sei, habe sich der Experte auf die Suche nach der Quelle gemacht. Er stellte fest, dass vielen Infektionen derselbe Bakterientyp zugrunde lag. Die Nachforschungen gestalteten sich jedoch schwierig, vor allem wegen der langen Inkubationszeit. Im Januar konnte schließlich ein Sauermilchkäse des betroffenen oststeirischen Unternehmens „Prolactal“ als Ursache für die Listeriose-Fälle ausgemacht werden.

Gefahr für Kranke und Neugeborene

Insgesamt erkranken jedes Jahr in Deutschland mehrere hundert Menschen an einer Listeriose. Ihre Symptome ähneln zunächst denen einer Grippe. Vor allem bei immungeschwächten Menschen, Schwangeren und Neugeborenen können die Bakterien eine Hirnhautentzündung verursachen und auch zum Tod führen. Bei gesunden Menschen sind Erkrankungen selten.

(Quelle: www.t-online.de)

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